Liebe Leserinnen und Leser!

Für diese vierte und letzte Ausgabe des FriedensDienst im Jahr 2006 haben wir wieder ein kleines aber feines Programm zusammengestellt, das weder ein Ende noch einen Anfang bedeutet, sondern ein Weitermachen.

Ein Weitermachen in Sachen Friedensarbeit und -politik, Konfliktforschung und Ziviler Konfliktbearbeitung, in Sachen Un-zuFrieden-Sein, Ideen-Suchen und Vorschläge-Machen. Ein Weitermachen in der kritischen Auseinandersetzung mit der Welt und wie sie passiert - und wie wir ihr "Passieren" beeinflussen können.

Die Beiträge stammen diesmal fast ausschließlich von ehemaligen FriedensdienerInnen. Es freut und ehrt uns, dass sie sich nach wie vor engagieren. Vielen Dank!

Verena Gollner berichtet über den "Lehrgang Gewaltfreiheit" des österreichischen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes. Ein Beitrag, der sehr willkommen ist, zeigt er doch, dass sich – neben den wenigen bereits bestehenden Ausbildungs- und Weiterbildungseinrichtungen im Bereich der Friedensarbeit – noch weitere Möglichkeiten entwickeln, sein Wissen und seine Handlungsfähigkeit auf diesem Gebiet zu erweitern. Sabrina Quitt, liefert einen historisch-wissenschaftlichen Artikel zur Frage der Geschlechtersensibilität von Wahrheitskommissionen am Beispiel von Südafrika. Und Magdalena Schrefel fasst für den FriedensDienst die wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte des Buches "Europa - verflucht begehrt" zusammen, das im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Wien präsentiert wurde.

Außerdem gibt es in diesem Heft zum ersten aber sicher nicht zum letzten Mal ein Special. Zum Jahreswechsel verschonen auch wir Sie nicht mit einem Kalender. Eher chaosorientiert wünschen wir Ihnen damit viel Vergnügen und Spontaneität im Neuen Jahr. Auf dass er in vielen Küchen, Wohnzimmern und Büros hängen möge, über Betten, Tischen und Sofas. Ein Dankeschön an dieser Stelle an Thomas Fuchsberger, der das Blatt entworfen hat. Darin aufgeführt ist eine subjektive Auswahl an Internationalen Tagen, denen wir eine gewisse friedenspolitische Relevanz zuschreiben.

Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle herzlichst gedankt! Wir hoffen auch in Zukunft auf breite - ideelle und finanzielle - Unterstützung unserer Anliegen.

Schöne Feiertage all jenen, die sie feiern!

Das Redaktionsteam